Zukunftswerkstatt SJ

Logo_Zukunftswerkstatt SJ
Logo_Zukunftswerkstatt SJ

Die eigene Berufung suchen und finden

Das Alter zwischen 17 und 30 Jahren ist eine Lebensphase in der es gilt neue Wege einzuschlagen, Entscheidungen zu treffen und das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Diese Phase ist spannend, aber zugleich auch mit Unsicherheiten und Mühen verbunden. Es geht darum, seine eigene Berufung zu suchen und zu finden. Den Jesuiten ist es wichtig, Menschen auf dieser Suche zu begleiten und zu unterstützen.

Die eigene Berufung zu leben bedeutet, erfüllt zu leben; ein Leben mit Schwung. Deshalb lohnt es sich, Zeiten der Zurückgezogenheit zu suchen.

Die meisten Gäste kommen nicht gleich für ein geistliches Jahr in die Zukunftswerkstatt, sondern für ein Wochenende bis zehn Tage, um Exerzitien zu machen, einen erwachsenen Zugang zum Glauben zu entdecken und ihre Berufung zu finden. Dafür bietet die Zukunftswerkstatt SJ verschiedene Formate an: Allen voran natürlich den „Klassiker“ des Jesuitenordens, die Exerzitien, bei denen sich die Teilnehmenden für fünf bis zehn Tage zurückziehen, mit der Bibel beten, täglich Eucharistie feiern, Zeit in der Natur verbringen und so Gott in ihrem Leben (neu) entdecken. Zum „Reinschnuppern“ in Exerzitien und Stille gibt es außerdem die Auszeitwochenenden und die gemeinsame Feier der Kar- und Ostertage in der Zukunftswerkstatt. Aber auch für diejenigen, die gerade viel zu tun haben, hat die Zukunftswerkstatt einen Platz: Im Rahmen individueller Auszeiten kann man auch kommen, um in Ruhe für Prüfungen zu lernen und Hausarbeiten zu schreiben – eingerahmt von einem festen Tagesrhythmus und Gebetszeiten.

„Plötzlich tief – zwischen Skyline und Einflugschneise – von einem göttlichen Staunen ergriffen“ oder „Die Zukunftswerkstatt – ein Ausbildungsbetrieb, der das Handwerkszeug vermittelt, die Spuren Gottes im eigenen Leben zu erkennen.“, sind Statements, die Gäste der Zukunftswerkstatt dagelassen haben. Sie hängen zusammen mit zahlreichen weiteren und Portraitfotos der Gäste auf dem Gang der Zukunftswerkstatt und zeigen, wie sehr dieser Ort von seinen Besucher*innen auf Berufungssuche geprägt wird. Ihnen gegenüber hängt ein Bild von Alfred Delp, zusammen mit seinem berühmten Ausspruch: „Man muss die Segel in den unendlichen Wind Gottes stellen dann erst werden wir spüren, zu welcher Fahrt wir fähig sind.“ Und genau darum geht es in der Zukunftswerkstatt SJ: In Gemeinschaft, aber auch alleine nach der Richtung zu suchen, aus der der Wind weht, um ins Leben und in die eigene Berufung durchstarten zu können.