Mesner/-in

 "Ich bin Mesner und das bin ich von ganzem Herzen.
Mesner sein ist für mich nicht nur Job, sondern wirklich eine Berufung. 
Denn ohne berufen zu sein, wird man in diesem Beruf nicht alt. 
Dass ich den Mesnerdienst seit nunmehr 25 Jahren ausübe, zeigt, dass der Dienst am Heiligtum, und somit an Gott und den Menschen, zu meinem  Traumberuf geworden ist." 

(Thomas Werb)

 

Beim Stichwort "kirchliche Berufe" denken viele Menschen sofort an Mesner-/innen. Denn man trifft sie fast in jeder Kirche an.

Doch die meisten Frauen und Männer, die hier engagiert sind, tun dies ehrenamtlich gegen eine Aufwandsentschädigung oder nebenberuflich.

Wo der Aufgabenbereich umfangreicher ist, gibt es auch hauptamtliche Mesner/-innen.

Weg zum Hauptberuf Mesner/-in

Mesner/-in ist kein Ausbildungsberuf. Man bewirbt sich auf ausgeschriebene Stellen. Da hauptamtliche Mesner/-innen meistens auch die Hausmeisterdienste für das Pfarrzentrum oder den Kindergarten ausüben, ist es günstig, wenn sie einen handwerklichen Beruf gelernt haben. Nach bestandener Probezeit absolviert der angehende Mesner / die Mesnerin einen dreiwöchigen Kurs an der überdiözesanen Mesnerschule der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Mesnerverbände in Freising.

In jedem Fall brauchen Mesner/-innen neben der Freude am Gottesdienst auch praktisches Geschick, technisches Verständnis und organisatorische Fähigkeiten.

Weitere Informationen:

ZfB - Mesner/-in

www.sueddeutsche-mesner.de

 

T.Werb-WeitereBerufe